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Bundesliga

0:1-Pleite gegen H96: Esser wird zum HSV-Schreck

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Foto: KBS-Picture

Fünftes Spiel in Folge ohne Sieg! Auch gegen Hannover 96 konnte der HSV diese Serie nicht stoppen, verlor knapp mit 0:1. Vor allem Hannover-Keeper Michael Esser entwickelte sich im Spielverlauf zum großen Schreckgespenst und vereitelte gleich mehrere dicke Gelegenheiten.

Auf drei Positionen im Vergleich zur späten 2:3-Niederlage gegen Heidenheim stellte HSV-Trainer Daniel Thioune gegen Hannover 96 um. Für Jan Gyamerah, Moritz Heyer und Manuel Wintzheimer rückten Josha Vagnoman, Klaus Gjasula und Jeremy Dudziak in die Startelf. Thioune hatte von den Rothosen in der Trainingswoche mehr Entschlossenheit und Zweikampfstärke gewünscht, die erste Chance der Begegnung verzeichneten aber die Gäste aus Niedersachsen. Jaka Bijol verlängerte am ersten Pfosten einen Eckball von rechts, am zweiten Pfosten sprang die Kugel Khaled Narey vor die Füße und Hendrik Weydandt staubte aus kurzer Distanz ab (13.). Die frühe Führung für die Gäste aus Hannover, die den HSV sonst das Spiel überließen. Nicht einmal eine halbe Stunde war die Begegnung im Volkspark alt, da schwächten sich die Hausherren zudem noch selbst. Sonny Kittel ging deutlich zu ungestüm an der Auswechselbank der Kocak-Elf zu Werke, sah seine zweite gelbe Karte und musste somit vorzeitig das Feld verlassen (25.). Die Thioune-Equipe agierte in Unterzahl und hatte nur drei Minuten später erneut Glück, dass Kevin Schindler einen Kopfball einen guten Meter links neben den Kasten setzte (28.). In der Folge fanden die Rothosen besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chancen. Quasi mit dem Pausenpfiff hatten die Hamburger dann schon den Torschrei auf den Lippen. Khaled Narey brachte die Kugel von rechts in den Fünfmeterraum, wo Simon Terodde sich absetzte und in 96-Schlussmann Michael Esser seinen Meister fand. Doch die Szene blieb heiß. Von der anderen Seite flog der Ball zurück in die Box und Josha Vagnoman verpasste am zweiten Pfosten erneut den Ausgleich. Die Doppelchance für den HSV.

HSV-Flügelflitzer Sonny Kittel sieht die Gelb/Rote Karte von Schiedsrichter Bastian Dankert. Foto: KBS-Picture

HSV drückt auf den Ausgleich – Esser wird zum großen Schreck

Nach dem Seitenwechsel blieben die Rothosen weiterhin das aktivere Team, die Kocak-Elf ließ dem HSV weiter Räume zum Kombinieren. So verpasste erneut Simon Terodde nach Vagnoman-Hereingabe knapp (57.), ehe auch Jeremy Dudziak erst das Außennetz traf (59.) und im Anschluss Esser den Ball in die Arme köpfte (62.). HSV-Trainer Daniel Thioune warf in der Folge alles nach vorne, brachte neben Aaron Hunt und Manuel Wintzheimer auch Bobby Wood und Lukas Hinterseer. Beinahe wäre der Plan der Rothosen auch aufgegangen, doch nach einem Pass in die Tiefe stand Terodde in Esser erneut seinen Meister (77.). In den Schlussminuten warfen die Hamburger alle taktischen Fesseln über Bord, schlugen zahlreiche lange Bälle in den Strafraum der Gäste und verpassten es aber, den Ausgleich zu erzielen. So überstand 96 auch die fünfminütige Nachspielzeit. „Wir haben die Chancen nicht reingemacht. Wir haben mit zehn Mann auf ein Tor gespielt, waren aber gefühlt zwei Mann mehr. Es ist ein bitterer Nachmittag für mich, weil ich der Mannschaft nicht helfen konnte. Ich hätte auch mehrere Tore machen können“, bilanzierte HSV-Stürmer Simon Terodde nach Spielende. „Sicherlich habe ich keine Argumente mit fünf sieglosen Spielen, aber ich denke wir haben heute gezeigt, dass wir uns Chancen erarbeiten können. Jetzt wollen wir die nächsten Wochen auch mal wiedergewinnen“, fügte Terodde an. Die Rothosen warten nun schon seit fünf Spieltagen auf einen Dreier. Der Abstand zu Tabellenführer Holstein Kiel beträgt zwei Punkte.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 22-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.