Dienstag, 20. November 2018
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Dank Krasniqi und Geissen – HSV entzaubert RBL

Sie sind weiterhin nicht zu stoppen! Am Samstag gewann die U19 des Hamburger SV mit 2:0 gegen die Talentschmiede von RB Leipzig. Erolind Krasniqi und Maximilian Geissen tüteten dabei den 13 Sieg in der 15 Begegnung ein. Letzterer entwickelte sich sogar zum wahrhaftigen Leipzig-Schreck.

Die U19 des Hamburger SV grüßt weiterhin vom Platz an der Sonne in der Bundesliga Nord/Nordost. Auch RB Leipzig konnte die Mannschaft von Coach Daniel Petrowsky nicht stoppen, musste sich nach 90 Minuten mit 0:2 geschlagen geben. Aber der Reihe nach. Die Rothosen kamen besser in die Partie, hatten durch Erolind Krasniqi die erste gute Gelegenheit – konnten diese allerdings nicht zur Führung nutzen. HSV-Coach Daniel Petrowksy befand anschließend: „Wir wollten unser Spiel machen und das ist uns gut gelungen.“ Kurz vor dem Pausentee belohnten sich die Hamburger dann mit der Führung. Nach einem Zuckerpass von Maximilian Geissen behielt Erolind Krasniqi vor RBL-Schlussmann Julian Krahl die Nerven und drückte das Leder über die Linie (42.). Nach der Pause hatten die Hanseaten dann allerdings doppelt Glück, als erst Lukas Krüger an Bennet Schauer scheiterte, ehe kurz darauf ein Freistoß nur am Außen-pfosten landete. Petrowsky: „Wir sind nicht gut aus der Pause gekommen. Diese zwei Chancen dürfen so nicht zugelassen werden.“ Nach einer guten Stunde legte die Petrowsky-Equipe dann nach. Maximilian Geissen wurde im Sechzehner wunderbar bedient und schob zum 2:0 für die Hamburger ein (60.).

„Das Gefühl beim Tor war unbeschreiblich. Aber ich hatte Freitag schon im Training das Gefühl, dass ich ein Tor mache“, freute sich Maximilian Geissen nach dem Abpfiff und fügte an: „Ich musste sofort an das Hinspiel denken. Da habe ich mein einziges Tor in dieser Saison bisher geschossen.“ Geissen der Leipzig-Schreck! Und weiter: „Wenn man Tore schießen will, dann muss man nun mal vorne spielen. Da wir heute etwas taktisch umstellen mussten, konnte ich mich Offensiv mehr einbringen. Ich denke, dass hat ganz gut geklappt.“ Lob gab es dafür auch von Trainer Petrowsky: „Maxi hatte heute einen echten Offensiv-drang. Spätestens nach dem Tor hatte er richtig Blut geleckt. Das soll er dann auch ruhig mal machen.“ Von Leipzig kam in der Folge nicht mehr wirklich viel, erschreckend schwach präsentierte sich der RB-Nachwuchs vor allen Dingen in der Offensive. Geissen: „Man kann sagen, dass Leipzig nicht gut war. Aber man kann auch sagen, dass wir es einfach gut gemacht haben. Wir sind Erster in der Tabelle und haben erst einmal verloren, strotzen deshalb vor Selbstbewusstsein. Das gibt einem einen zusätzlich Schub.“

Fotos: Heiden

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Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 19-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.