Donnerstag, 18. April 2019
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Gegen „Dasse“: Kiezkicker testen Nick Otto

Das Testspiel gegen Oberliga-Meister TuS Dassendorf ging mit 0:2 verloren, dafür gab es neue Erkenntnisse. Die U23 des FC Sankt Pauli überraschte am Samstag mit einem Testspieler in der Innenverteidigung. Nick Otto kickte beim Kiez-Klub mit und könnte aus Braunschweig kommen.

Die U23 des FC Sankt Pauli sorgte beim Testspiel gegen Oberligist TuS Dassendorf für eine Überraschung. Mit Nick Otto lief bei den Kiezkickern kein Unbekannter als Testspieler auf. Der 19-Jährige steht aktuell beim Drittligisten Eintracht Braunschweig unter Vertrag, kommt dort allerdings nicht zum Zug. Elf Spiele absolvierte Otto – allerdings in der zweiten Mannschaft in der Oberliga Niedersachsen. Ausgebildet wurde der 19-Jährige in der Jugend des VfL Wolfsburg, wo er zusammen mit seinem Bruder Yari Otto als großes Talent galt. Und dass der Innenverteidiger durchaus etwas auf dem Platz kann, sah auch U23-Cheftrainer Joachim Philipkowski. „Mir war es wichtig, dass ich die Testspieler sehen konnte. Deshalb haben wir das Spiel auf Video aufgenommen“, so „Piepel“, der ergänzte: „Wir sind noch auf der Suche nach einem jungen Innenverteidiger. Wir haben da, weil Schoppenhauer weg ist, aktuell ein paar Probleme. Deshalb müssen wir gucken, ob wir noch einen dazu nehmen. Er hat eine gute Vita in seiner Jugend-Zeit. Das, was er heute gezeigt hat, war sehr positiv.“ Positiv war auch der Auftritt von FCSP-Neuzugang Jakub Jacek Bednarczyk, der ebenfalls eine ordentliche Partie ablieferte. Bis zur Länderspielpause im März wird der polnische U20-Nationalspieler allerdings bei der U23 trainieren und auch Testspiele bestreiten. Dann geht’s für den aus Leverkusen gekommenen 20-Jährigen endlich zur Profi-Truppe der Boys in Brown.

Foto: Heiden

Über Niklas Heiden

Niklas Heiden
Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 20-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.