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Bundesliga

Kittel flankt, Terodde trifft: HSV überwintert auf Platz zwei

Niklas Heiden

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Foto: imago images / Pressefoto Baumann

Der Hamburger SV überwintert auf Platz zwei der Zweitliga-Tabelle. Beim Karlsruher SC gewann die Thioune-Elf am Montagabend mit 2:1. Simon Terodde entschied die Partie kurz vor Schluss, nach einer Flanke von Sonny Kittel, sehenswert für die Rothosen. Es war Teroddes 14. HSV-Tor.

Die Hamburger, mit vier Neuerungen in der Startelf im Vergleich zum Heimspiel gegen SV Sandhausen, starteten wie die Feuerwehr in das Spiel gegen den KSC. Stepahn Ambrosius, Tim Leibold und Aaron Hunt mussten verletzt passen, Manuel Wintzheimer nahm zudem vorerst auf der Bank Platz. Dafür rückten David Kinsombi, Bakery Jatta, Jan Gyamerah und Khaled Narey in die Startelf. Die Begegnung war keine 180 Sekunden alt, da zappelte der Ball schon zum ersten Mal im Netz. Toni Leistner eroberte einen Abschlag von KSC-Schlussmann Marius Gersbeck, schickte damit Bakery Jatta auf die Reise und der HSV-Wirbelwind vollstreckte aus zentraler Position zur Führung für die Thioune-Elf (3.). Die Hausherren fanden in den ersten Minuten gar nicht ins Spiel, hatten keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Keine zwei Minuten nach der Führung war erneut Jatta frei durch, tauchte diesmal aus spitzem Winkel auf und blieb gegen Gersbeck nur zweiter Sieger (5.). Die Rothosen hatten zu Beginn dicke Chancen im Minutentakt, hätten schon früh auf 2:0 stellen können. Diesmal setzte sich der sehr auffällige Jatta auf dem rechten Flügel durch, zog zur Grundlinie und legte in den Rückraum zu Jeremy Dudziak, der die Kugel aber über den Querbalken semmelte (6.). Und der KSC? Fand nach knapp einer Viertelstunde schon die passende Antwort, wenn auch etwas glücklich. Josha Vagnoman rutschte aus und machte so den Weg für Malik Batmaz frei, der wiederum im Zentrum Philipp Hofmann bediente. Der KSC-Stürmer ließ sich nicht zwei Mal bitten und vollstreckte eiskalt an Sven Ulreich vorbei zum Ausgleich (14.).

Terodde nur gegen den Pfosten – KSC kommt gut aus der Pause

Von dem schnellen 1:1 unbeeindruckt behielt der HSV die hohe Schlagzahl bei und hatte kurz darauf Pech, nicht erneut jubeln zu dürfen. Nach einem Narey-Freistoß nickte Simon Terodde den Ball nur gegen den Pfosten, von wo der Ball in den Fünfmeterraum sprang. Doch Gersbeck schaltete schneller als Klaus Gjasula und konnte die Szene entschärfen (19.). Gersbeck entwickelte sich in der Folge sogar zu einem kleinen Schreckgespenst für die Rothosen. Jatta chipte die Kugel von links auf den zweiten Pfosten, Khaled Narey stand völlig blank und scheiterte an der tollen Parade des KSC-Keepers (26.). Die Chancenverwertung, sie war erneut großes Thema bei den Hamburgern. Nach der doch ohne taktischen Fesseln geprägten Anfangsphase beruhigte sich die Begegnung in der Folge etwas. Beide Teams brachten mehr Struktur in das eigene Spiel. Auch deshalb passierte im ersten Durchgang nicht mehr allzu viel, weshalb es mit dem 1:1-Remis zurück in die Kabinen ging. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten dann die Gastgeber. Benjamin Goller brachte die Kugel von rechts auf den zweiten Pfosten, Robin Bormuth bekam zu viel Platz und köpfte das Leder knapp über den Kasten (54.). Vom HSV kam nach dem Seitenwechsel nicht allzu viel. Torchancen konnten sich die Rothosen nicht erarbeiten.

Thioune tauscht doppelt – Heise muss runter – HSV trifft spät

Die nächste gute Gelegenheit hatten erneut die Karlsruher. Moritz Heyer fälschte eine Flanke von Marco Thiede genau vor die Füße von Marc Lorenz ab, der die Pille volley aus der Luft nahm. Sven Ulreich konnte den Schuss erst im Nachfassen parieren (73.). HSV-Trainer Daniel Thioune reagierte deshalb und brachte Amadou Onana und Sonny Kittel auf den Platz (74.). Klaus Gjasula und Khaled Narey machten dafür Platz. Die Schlussphase erlebten die Rothosen zudem in Überzahl. Philip Heise, der schon Gelb für Ball wegschießen gesehen hatte, kam gegen Onana im Mittelfeld zu spät und musste mit der Ampelkarte vom Feld (77.). Die daraus resultierende zahlenmäßige Überlegenheit sollte für den HSV schon kurz darauf auszahlen. David Kinsombi spielte die Kugel rechts auf dem Flügel, Sonny Kittel brachte die Kugel in die Mitte und Simon Terodde erzielte seinen 14. Saisontreffer für den HSV (81.). Zwar warfen die Hausherren in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, in Unterzahl fehlte dem KSC allerdings die nötige Durchschlagskraft. So ließen die Hamburger die Zeit von der Uhr herunter laufen und sicherten sich damit den 2:1-Auswärtserfolg. Der HSV überwintert damit auf Tabellenplatz zwei.

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Chefredakteur: Niklas ist Initiator von Amateur Fußball Hamburg und somit seit der ersten Stunde mit an Bord. Der 21-Jährige interessiert sich für alles, was im Hamburger Amateurfußball vor sich geht und hat dieses Projekt deshalb ins Leben gerufen.